Das Erlernen einer Fremdsprache beginnt selten mit dem abstrakten Wunsch, “eine Sprache überhaupt zu lernen”. Meistens ist es viel konkreter.
Eine Person muss sich am Flughafen verständigen. Das Menü verstehen. Nach dem Weg fragen. Eine kurze Nachricht schreiben. Mit einem Arzt sprechen. Artikel lesen, Videos ansehen, kommunizieren, reisen, arbeiten, leben.
Deshalb bauen wir bei Vocabilis nach und nach nicht nur einen Worttrainer auf, sondern eine Bibliothek fertiger Lernmaterialien: Kurse, Themen, Lektionen, Phrasen, Ausdrücke und Karten, die mit realen Situationen verbunden sind.
Jetzt erhält diese Bibliothek eine weitere wichtige Ebene: die mehrsprachige Veröffentlichung.
Warum das wichtig ist
Ein und dasselbe Lern Thema kann für Menschen aus verschiedenen Ländern nützlich sein.
Ein Kurs wie Französisch für Reisen kann für einen englischsprachigen Nutzer, einen russischsprachigen Nutzer, einen spanischsprachigen Nutzer oder jemanden, der es bevorzugt, Erklärungen auf Deutsch zu erhalten, von Bedeutung sein.
Die zu erlernende Situation bleibt dieselbe: Hotel, Flughafen, Café, Apotheke, Zoll, öffentliche Verkehrsmittel. Aber die Sprache der Erklärungen, Hinweise und Beschreibungen muss für die jeweilige Person verständlich sein.
Wenn die Plattform nur in einer Sprache erklärt, schränkt sie zwangsläufig das Publikum ein. Gutes Lernmaterial wird nur einem Teil der Nutzer zugänglich.
Vocabilis muss anders funktionieren.
Was sich geändert hat
Wir haben ein System entwickelt, das es ermöglicht, das Ausgangsmaterial einmal vorzubereiten und es dann automatisch in die benötigten Sprachen auf der Website vocabilis.com zu übersetzen und zu veröffentlichen.
Das ist nicht nur eine Erleichterung für die Veröffentlichung von Artikeln. Für Vocabilis ist es Teil einer umfassenderen Idee:
- Ein Lernkurs kann in mehreren Sprachversionen existieren;
- Beschreibungen von Kursen und Lektionen können in verschiedenen Sprachen verfügbar sein;
- Nutzer können Materialien über Suchmaschinen in ihrer Sprache finden;
- Die Website vocabilis.com wird allmählich nicht nur zur Schaufenster des Programms, sondern auch zu einer offenen Bibliothek für Lerninhalte.
Mit anderen Worten, wir beginnen, Lernmaterialien nach außen zu tragen – dorthin, wo sie gefunden, gelesen, bewertet und dann in Vocabilis für ein umfassendes Lernen geöffnet werden können.
Warum Lektionen auf der Website veröffentlichen
Innerhalb der App ist es bequem zu lernen: Lektionen öffnen, Karten hinzufügen, Material wiederholen, Fortschritte verfolgen.
Aber die App hat eine Einschränkung: Eine Person muss sie zuerst finden, öffnen und verstehen, warum sie nützlich ist.
Die Website erfüllt eine andere Aufgabe. Sie präsentiert das Material.
Wenn jemand sucht, wie man auf Französisch “Wann öffnet die Apotheke?” sagt, sollte er die Chance haben, nicht nur auf einen Wörterbucheintrag zu stoßen, sondern auf einen vollständigen Lernabschnitt:
- die Phrase;
- die Übersetzung;
- die Erklärung;
- ähnliche Ausdrücke;
- eine Mini-Situation;
- einen Link zur Lektion oder zum Kurs, wo dieses Thema systematisch gelernt werden kann.
So kann jede Lektion zu einer eigenständigen Einstiegsseite in Vocabilis werden.
Es geht nicht nur darum, “wir haben eine App”, sondern “hier ist ein konkretes nützliches Thema – fang damit an”.
Von einzelnen Karten zu Kursen
Vocabilis begann als Werkzeug für die Arbeit mit Wörtern und Karten. Aber einzelne Karten sind allein nicht ausreichend.
Eine Sprache wird besser erlernt, nicht als zufällige Liste von Wörtern, sondern als Set von zusammenhängenden Situationen, Ausdrücken und Sprachmustern.
Deshalb ist ein wichtiger Teil der Entwicklung von Vocabilis die fertigen Kurse.
Ein Kurs kann einer bestimmten Aufgabe gewidmet sein:
- Französisch für Reisen;
- Englisch für Grundschüler;
- Grundlegende Phrasen für den Flughafen;
- Kommunikation im Café;
- Arztbesuch;
- Lesen einfacher Texte;
- grammatische Themen durch lebendige Phrasen.
Innerhalb eines solchen Kurses hören Karten auf, isolierte Elemente zu sein. Sie werden Teil des Weges.
Der Nutzer sieht das Thema, versteht den Kontext, lernt nützliche Phrasen, wiederholt sie und verwandelt allmählich passives Wissen in aktives Beherrschen.
Was das für Vocabilis bedeutet
Die mehrsprachige Veröffentlichung ist ein infrastruktureller Schritt, aber ihre Bedeutung ist nicht nur technischer Natur.
Sie hilft, Vocabilis zu einer offeneren Plattform zu machen.
Früher lebte der Lerninhalt hauptsächlich innerhalb der App. Jetzt kann er auch auf der Website erscheinen: in Form von Seiten für Kurse, Lektionen, Beispielen, Erklärungen und Artikeln.
Das ist aus mehreren Gründen wichtig.
Erstens werden die Materialien sichtbar. Sie können über die Suche gefunden, über Links geöffnet und an andere Personen gesendet werden.
Zweitens erhält jeder Kurs eine normale öffentliche Präsentation. Der Nutzer kann verstehen, was drin ist, noch bevor er sich registriert.
Drittens kann derselbe Kurs für verschiedene Zielgruppen angepasst werden, ohne jedes Mal alles manuell von Grund auf neu zu erstellen.
Viertens beginnen die Website und die App, zusammenzuarbeiten: Die Website zieht an und erklärt, die App hilft beim Lernen und Wiederholen.
Wohin wir gehen
Das nächste Ziel ist, regelmäßig Lernmaterialien auf vocabilis.com zu veröffentlichen.
Das können sein:
- Seiten einzelner Lektionen;
- Abschnitte von Kursen;
- Themenbasierte Sammlungen von Phrasen;
- Erklärungen der Grammatik durch reale Beispiele;
- Artikel darüber, wie man Sprachen effektiver lernt;
- Materialien, die mit neuen Kursen von Vocabilis verbunden sind.
Allmählich sollte die Website zu einer offenen Schicht von Vocabilis werden: ein Ort, an dem man den Inhalt der Kurse sehen, den Ansatz kennenlernen und mit dem Lernen beginnen kann.
Die App bleibt ein Arbeitsraum: Dort speichert der Nutzer Fortschritte, trainiert, wiederholt Karten und erstellt sein persönliches Lernsystem.
Der erste Schritt
Dieser Artikel ist eines der ersten Materialien, die über das neue mehrsprachige System veröffentlicht wurden.
Er ist an sich klein. Aber dahinter steht eine wichtige Entwicklungsrichtung für Vocabilis.
Wir möchten, dass gute Lernmaterialien nicht im Inneren der App versteckt sind, sondern zugänglich, verständlich und nützlich, noch bevor der Nutzer mit dem Lernen beginnt.
Zuerst findet die Person ein konkretes Thema.
Dann sieht sie, dass es nützlich ist.
Dann öffnet sie den Kurs.
Und dann beginnt sie zu lernen.
Genau diesen Weg bauen wir allmählich in Vocabilis auf.